Kapitel 19: Diagramme und Informationen

Sie können aus Diagrammen Informationen herauslesen.

Wörter 1

das Diagramm, lesen, herauslesen, Informationen, schließen, der Schluss, der Kreis, das Leben, machen, das Wort, die Worte, schwierig, der Sachverhalt, verständlich, stellen, darstellen, das Dargestellte, fragen, die Frage, antworten, die Antwort, die Aufgabe, die Übung

In diesem Kapitel schließen wir einen Kreis: Leben macht Zahlen, Zahlen machen Worte, Worte machen Leben. Über Diagramme können schwierige Sachverhalte verständlich dargestellt werden. Wer aus Diagrammen liest, tut das über Fragen. Die Antworten werden gesprochen. Deshalb gibt es hier viele kleine Aufgaben.

Übungen

1. Wetter in Österreich

Wörter 2

das Wetter, Österreich, der Unterschied, die Temperatur, der Temperaturunterschied, die Spannweite, zwischen, warm/wärmer/am wärmsten, kalt/kälter/am kältesten, die Stadt, das Land, die Landeshauptstadt, das Minimum, das Maximum, der Balken, das Balkendiagramm, die Größe, ordnen, der Wert, die Mitte, der Mittelwert, der Durchschnitt, im Schnitt, die Verteilung

  1. Wie groß ist der Temperaturunterschied zwischen der wärmsten und kältesten Landeshauptstadt? (Spannweite)
  2. Wie sieht ein Balkendiagramm aus, das die Temperaturwerte der Größe nach ordnet?
  3. Wie groß ist der Mittelwert (Durchschnitt, im Schnitt) der Temperaturen aller Landeshauptstädte?
  4. Wo ist es am kältesten? (Minimum)
  5. Wo ist es am wärmsten? (Maximum)
  6. Wie warm ist es in Österreich?

Lösung

  1. Spannweite: 6,8 Grad
  2. Siehe Diagramm
  3. Mittelwert: 17,4 Grad
  4. Am kältesten: 13,6 Grad (Innsbruck)
  5. Am wärmsten: 20,4 Grad (Eisenstadt)
  6. Zwischen 14 und 20 Grad, durchschnittlich etwa 17 Grad

2. Wer lebt in Wien

Wörter 3

leben, Wien, die Bevölkerung, gesamt, die Gesamtbevölkerung, beschreiben, die Grafik, die Menschen, darstellen, vollständig, steigen, ansteigen, der Unterschied, die Zunahme, stark/stärker/am stärksten, betrachten, der Anstieg, sichtbar

  1. Beschreiben Sie die Grafik.
  2. Zeigt dieses Diagramm die Zahl der Menschen, die in Wien leben, gut?
  3. Erstellen Sie ein Diagramm, das die Bevölkerung Wiens vollständig zeigt.
    2007: 1.661.246 – 2008: 1.671.221 – 2009: 1.680.135 – 2010: 1.689.995 – 2011: 1.702.855 – 2012: 1.717.084 – 2013: 1.741.246 – 2014: 1.766.746 – 2015: 1.797.337

Lösung

  1. Neun Balken zeigen die Bevölkerung Wiens von 2007 bis 2015. Die Zahl steigt, wirkt in den letzten Jahren aber fast gleich. Bei genauer Betrachtung beginnt die Skala nicht bei null.
  2. Das Diagramm überzeichnet den Anstieg, da nur der obere Teil der Balken sichtbar ist.
  3. Neues Diagramm:

3. Tomaten

Wörter 4

die Tomate, herstellen, die Herstellung, produzieren, das Produkt, das Tomatenprodukt, die Million, die Tonne, europäisch, viel/mehr/am meisten, fehlen, die Zeit, angeben, die Zeitangabe

  1. Welches europäische Land produziert die meisten Tomaten?
  2. Wie viele Tomaten produziert Chile?
  3. Was fehlt in dieser Grafik?

Lösung

  1. Italien
  2. 800 Millionen Tonnen
  3. Die Zeitangabe, vermutlich „pro Jahr“

4. Auf dem Schiff

Wörter 5

das Schiff, der See, fahren, hoch/höher/am höchsten, die Geschwindigkeit, die Höchstgeschwindigkeit, brauchen, das Ende, lang, lange

Die MS Linth fährt über den Zürichsee, der rund 42 km lang ist. Wie lange braucht das Schiff bei Höchstgeschwindigkeit von einem Ende zum anderen?

Lösung
Eine Stunde: 24 km. Zwei Stunden: 48 km. Das Schiff braucht also etwas weniger als zwei Stunden.

5. Radionutzung

Wörter 6

das Radio, hören, die Menschen, nutzen, die Nutzung, der Tag, der Tagesverlauf, die Früh, der Mittag, der Nachmittag, der Abend, ungefähr, gleichmäßig

Quelle: Bayerischer Rundfunk, 2017
  1. Um wie viel Uhr hören die meisten Menschen Radio?
  2. Wie hat sich die Radionutzung zwischen 1992 und 2017 verändert?
  3. Wie würden Sie die Radionutzung während eines Tages beschreiben?

Lösung

  1. Zwischen 7 und 8 Uhr.
  2. Grundsätzlich wenig Veränderung, am Nachmittag und Abend hören 2017 mehr Menschen Radio.
  3. Hohe Nutzung in der Früh, danach Abnahme, am Nachmittag relativ konstant, ab 17 Uhr gleichmäßig sinkend.

Scheuen Sie sich nicht, über Diagramme zu sprechen. Unterschiedliche Sichtweisen führen zu Gesprächen und Diskussionen. Oft lassen sich Diagramme dadurch auch verbessern.