Wissenschaft

Messen, wiederholen, vorhersagen und Widersprüche diskutieren. Das ist das Konzept der „Marke Wissenschaft“.

Schau

Wo ist der Unterschied

  1. Sterne sind Lichtpunkte am Himmel
  2. Sterne werden als Lichtpunkte am Himmel wahrgenommen.

Zwei sehr ähnliche Formulierungen. Doch im Unterschied liegt eine ganze Welt. Welche?

Schwarze Streifen

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Wenn Sie auf der Suche nach einer Forschungsfrage sind, die Sie sicher beantworten können, dann hilft vielleicht dieses Foto weiter. Woher kommt der schwarze Streifen an der Wand?

Woher kommt Licht, und wohin geht es?

Licht entsteht in Lichtquellen. Genau genommen im Atom. Genaugenommen in der Hülle. In der Elektronenhülle befindet sich ein Elektron im angeregten Zustand. Es fällt in den Grundzustand zurück. Die Energiedifferenz wird als „Lichtquant“ ausgestrahlt, es gilt der Zusammenhang: Energiedifferenz (E) = Plancksches Wirkungsquantum (h) • Frequenz des Lichtes (f)

Licht verschwindet zum Beispiel in einer schwarzen Katze. Ein Lichtstrahl trifft auf ihr Fell. Ein Atom ihres Fells, wieder: ein Elektron in der Hülle des Atoms. Es geht in einen angeregten Zustand. Das Lichtquent wurde absorbiert, Licht ist verschwunden, die Katze hat die Energie aufgenommen und ist wieder ein bisschen wärme. Wieder gilt der Zusammenhang: E=h•f.

Das gerüttelte Maß

„Das gerüttelte Maß“ ist etwas, womit sich eine Menge beschreiben lässt. Werden Kaffeebohnen in eine Dose gefüllt, kriegt man ein bisschen mehr rein, wenn man die Dose rüttelt, damit sich die Körner „zusammensetzen“. Um wie viele Prozent unterscheidet sich das „gerüttelte Maß“ vom „Normalmaß“ ohne Rütteln? Ist das bei Kaffe, Reis, Mehl, Kichererbsen, Hirse gleich? Eine Forschungsfrage.

Was sind gute Forscher/innen?

Forscher sind Menschen mit bestimmten Eigenschaften. Man hört immer wieder, dass jemand ein guter Forscher ist. Was aber ist ein guter Forscher? Interessante Aspekte auch für die Betrachtung gleicher Voraussetzungen unterschiedlicher Geschlechter – fanden viele Studierende einer Schule, die sich mit dieser Frage auseinandergesetzt haben. Hier exemplarisch drei Antworten auf drei Fragen.

1) Was ist ein „guter Forscher“?

Ein guter Forscher muss großes Interesse für seine Arbeit aufbringen, er muss komplett in die Materie eintauchen. Ich denke, es ist auch wichtig, eine Sache von allen Seiten zu beleuchten und nicht nur schwarz-weiß zu denken, um diese vollkommen zu verstehen. Ein guter Forscher sollte auch den Mut haben, eine unpopuläre Meinung zu vertreten, um seine Erkenntnisse zu beweisen verteidigen.

2) Was ist eine „gute Forscherin“?

Auf die Arbeit bezogen muss eine gute Forscherin genau die gleichen Kriterien erfüllen, wie ein guter Forscher. Lange Zeit aber war der Forscherberuf allein Männern vorbehalten, die Stellung der Frau hat es nicht erlaubt, sich mit Wissenschaft zu beschäftigen. Auch heute noch ist unsere Gesellschaft so aufgebaut, dass es für eine Frau sicher schwerer ist, Anerkennung als Forscherin zu erlangen und sich in dem Beruf durchzusetzen, da sie sicher mit vielen Vorurteilen zu kämpfen hat.

3) Warum glauben Sie, stehen hier dazu zwei Fragen?

Zuerst konnte ich mir nicht erklären, warum hier zwei Fragen stehen. Männer und Frauen sind gleich, warum sollten sie also unterschiedliche Voraussetzungen mitbringen müssen, um gute Forscher zu sein? Wahrscheinlich stehen hier zwei Fragen, damit man sich überlegt oder dass einem klar wird, dass es gerade in der Wissenschaft für Frauen schwerer ist, dasselbe Ansehen und dieselben Chancen wie Männer zu haben.

(M.)

Forschungsfragen – die erste Idee

„Welche drei Hauptwörter würden am häufigsten vorkommen, wenn ich jeden Tag vor dem Zubettgehen einen „random“ Textabsatz schreiben würde?“ #sophie

Wenn Schülerinnen gebeten werden, fünf Fragen an die Natur – an die Umwelt – aufzuschreiben, sind das im Idealfall die Fragen, die sie sich wirklich stellen, oder im nicht so idealen Falle jene Fragen, auf die sie glauben, dass sie eine gute Note bekommen.  In jedem Fall ist das Ergebnis interessant.

In einem weiteren Schritt werden die Schüler/innen gebeten, die Fragen nach „Machbarkeit in diesem Semester“ zu überprüfen. Eine Checkliste zu diesem Schritt gibt es hier.

Die Ergebnisse folgen später. Hier aber ist nun eine Liste der spannenden, unverfälschten „ersten Fragen“. Sie entstand im Rahmen des Fernstudienunterrichts „Physik“ am Abendgymnasium Wien 2015.

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Schalter

Da könnte man etwas untersuchen: welche Schalter gibt es, und was machen sie eigentlich?

Pferdegeschirr

Wer schon einmal einen Hund an der Leine gehabt hat, der ordentlich zieht, kennt, wie er dabei aussieht. Er stemmt sich mit den vier Beinen in den Boden und wirft seinen ganzen Körper gegen die Leine nach vorne zum Boden. Bei Zugtieren wird dieses Ziehen ausgenutzt, zum Beispiel beim Pferd. Dazu braucht es kein Halsband, an der die Leine befestigt ist, das würde sie würgen, sondern ein sogenanntes „Geschirr“.

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Strümpfe und Socken

Eng anliegend sind sie, die Strümpfe und Socken, und das dürfte schon einmal einen Grund haben. Insgesamt Schutz und Isolation vor Wärmeverlust, das war der Wunsch der Erfinder, aber ob es solche namentlich gibt, ist anzuzweifeln. Von der Herstellung her sind Socken und Strümpfe eine Herausforderung – und viel Expertise liegt da durchaus auch in Österreich. mehr lesen…

Vorhängeschloss

Vorhängeschlösser laden wohl dazu ein, auch ohne Schlüssel wieder geöffnet werden zu wollen. Das gelingt nur wenigen, obwohl es  Verein gibt, in denen die Kunst des Schlösserknackens gelehrt wird. Im allgemeinen aber braucht es einen Schlüssel, um das Schloss aufzumachen.

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Goretex

Goretex ist ein Markenname. Er bezeichnet ein Gewebe, das für Wasserdampf durchlässig ist, für Wasser aber nicht. Das Wort „atmungsaktiv“ fällt in diesem Zusammenhang oft.

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Fernsteuerung

Kräne werden per Fernsteuerung bedient. Fernseher natürlich. Kleine Autos und Schiffe. Drohnen. Fernsteuerungen trennen die Menschen von ihren Maschinen, und sind doch dazu da, um sie mit ihnen zu verbinden. Dieser scheinbare Widerspruch ist leicht aufzulösen. Sie sind praktisch und ermöglichen viele weitere Einsatzgebiete für bestehende Erfindungen.

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Kugelschreiber

Tinte macht patzige Finger. Bleistift kann man radieren. Mit Filzsstiften kann man nicht schreiben. Erfunden werden musste also der Kugelschreiber. Kopfüber können die meisten aber nicht schreiben, das wäre das Plugin für den Weltraum. Gibt es auch.

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Gummi

Es ist ein hartes und weiches Material. Je nachdem. Es geht in seine Ausgangsform zurück, nachdem es verformt wurde. Gummi kann das.

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Hochdruckreiniger

Diese Erfindung ist so bedeutend, dass die Firma, die sie anbietet, zum Namen für den Vorgang wurde. „Etwas kärchern“. Das Arbeiten mit dem Hochdruckreiniger ist gemeint.

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Knopf

Hyperpraktisch. Einige Löcher. Meistens rund. Manchmal eckig. Öffnen und Schließen von Kleidungsstücken. Nicht aber von anderen Dingen. Das sind die Stichworte zum Knopf – einer der großen und berühmten Erfindungen der Menschheit.

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Händeschütteln

Ja, es ist auch eine Erfindung. Jemand muss damit begonnen haben. Zur Begrüßung die Hände zu schütteln. Angeblich waren das die Römer – die am Händeschütteln die Kampfkraft des Gegenübers ertasten konnte. Ein Ähnliches Ritual ist das Umarmen in heißeren Ländern, in denen Männer oft Umhänge tragen, hier kann man beim Umarmen einen schnellen Body-Check machen. Heute ist das nicht mehr unbedingt notwendig.

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Raffinerie

Erdöl kann nicht einfach so verwendet werden. Das Rohöl muss aufbereitet werden, in seine Bestandteile zerlegt. Das passiert in einer Raffinerie – zumeist durch Destillation.

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Wie lange braucht eine heiße Tasse Tee zum Abkühlen und wovon hängt das ab? Mehr dazu…

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