Elektrische Spannung entsteht, wenn elektrische Ladungen getrennt vorliegen. Auf der einen Seite positive Ladungen (+) und auf der andern Seite „–“. Elektrischer Strom entsteht, wenn Spannung vorliegt, und sich die elektrischen Ladungen durch einen elektrischen Leiter ausgleichen können. Strom ist das Fließen von elektrisch geladenen Teilchen.

Die Einheit der elektrischen Spannung U ist 1 Volt.
Die Einheit des elektrischen Stroms I ist 1 Ampere.

Die Einheit des elektrischen Widerstands ist 1 Ohm.

Spannung ist eine Voraussetzung für den Stromfluss. Irgendwo liegen mehr negative elektrische Ladungen vor, als positive. Es entsteht so eine Potenzialdifferenz, die als Spannung bezeichnet wird. Eine leitfähige Verbindung zwischen den Gebieten unterschiedlichen Potenzials ist eine zweite Voraussetzung. Freie Ladungsträger sind eine dritte Voraussetzung für das Fließen von Strom.

Man kann das mit zwei Wasserbecken vergleichen, die sich auf unterschiedlichen Höhen befinden. Das Wasser im höheren Becken hat eine höhere potenzielle Energie als das Wasser im unteren Becken. Die Differenz macht das Fließen von Wasser möglich, wenn eine geeignete Verbindung zwischen den beiden becken besteht. Es ist dabei einerlei, auf welcher absoluter Höhe sich die beiden Becken befinden – nur ihr Höhenunterschied ist maßgeblich. Auch bei der elektrischen Spannung ist es einerlei, wie viele Ladungen absolut wo vorhanden sind, maßgeblich ist, dass wo anderes mehr oder weniger davon vorhanden sind.

Aus dem Vergleich wird sichtbar, dass Strom nicht verbraucht wird. Das Wasser geht ja durch das Fließen ebenso wenig verloren, wie die elektrischen Ladungen. Was verbraucht wird, ist die Höhendifferenz des Wassers – ist die elektrische Spannung, wenn Strom fließt.

Das “Ohm’sche Gesetz” gibt an, wie viel Strom bei einer bestimmten Spannung fließen kann. Die Menge ist vom Widerstand R des Leiters abhängig. es gilt: U = R • I