Die meisten Tiere mit Fell schütteln sich einmal kräftig durch, nachdem sie eine Runde geschwommen sind. Das ist keine nette Angewohnheit sondern eine Frage des Überlebens. Warum müssen sich Hunde schütteln, nachdem sie nass geworden sind?

Stichworte: Aggregatzustand | Verdampfungswärme

„Durch das Verdunsten wird dem Hund Energie entzogen. Wenn der Hund das ganze Wasser verdunsten lassen würde, würde er mehr Energie verlieren, als er durch Nahrung zu sich nehmen kann. Daher schüttelt er das meiste weg, der Rest ist kein Problem.“ – Stimmt dieser Satz?

Vorschlag:

  1. Annehmen, wie viel Wasser in einem Hundefell steckt
  2. Berechnen, wie viel Energie notwendig ist, es in den gasförmigen Zustand überzuführen. (Temperatur erhöhen – Energie pro Kelvin bzw. °C; und dann verdampfen: Energie pro kg)
  3. Wie viel Energie steckt in Nahrung (ZB Frankfurter Würstel)
  4. Wenn man annimmt, dass nur 20% der Energie in Nahrung für das Verdampfen zur Verfügung steht, und den Rest der Hund zum Betrieb braucht, geht sich das aus?
  5. Wird damit klar, warum der Hund sich gleich einmal viel Wasser aus dem Fell schüttelt?
  6. Kann so eine Rechnung stimmen, was haben wir vergessen (andere Energiequellen vielleicht)
  7. Abschließende Einschätzung und Darstellung

Iris hat die Aufgabe folgendermaßen gelöst:

Ich nehme an, dass 1 kg Wasser im Hundefell steckt. Da wäre die Verdampfungswäre bei 100 °C bei 2257 kJ. Aber das ist noch nicht alles. Der Hund hat ja auch einen Grundumsatz der berücksichtigt werden muss. Sagen wir das Ganz noch mal vier. Das ist die Energie, die der Hund zum Leben braucht. Dann wären wir schon bei ca. 10.000 kJ. Wenn man den Hund jetzt also mit Frankfurter füttert, müsste man dem Hund 10 Frankfurter füttern, denn ein Stück beträgt ca. 1000 kJ. Ein großer Hund hätte hier eher weniger Probleme, nur ein kleiner, würde zu Grunde gehen. — Iris