Farben dünner Schichten sind schillernde Farben. Sie entstehen bei dünnen Schichten, etwa bei Seifenblasen, Ölfilmen und Beschichtungen von Brillen. Das Wesentliche ist die Interferenz. Aus dem Gemisch an Regenfarben, die das weiße Licht bilden, werden bestimmte Farben herausgelöscht. Und zwar jene, die zur Schichtdicke passen. Da sich diese meist verändert, oder an unterschiedlichen Stellen unterschiedlich ist, sind es wechselnde Farben, die sich herauslöschen. Weißes Licht ohne die gelöschte Farbe ist bunt, und da sich diese gelöschte Farbe ändert, ändert sich auch die Buntheit – es schillert.

Interferenz bedeutet: zwei Wellen der gleichen Frequenz treffen aufeinander, sind aber unter Umständen etwas verschoben. Die erste Welle wird an der Oberseite der Schicht reflektiert, die zweite Welle wird an der Unterseite der Schicht reflektiert. Da die zweite Welle einen etwas weiteren Weg zurück gelegt hat, verschieben sich ihre Wellenberge und Wellentäler gegenüber jener der ersten Welle. Zusammen kann das zur „destruktiven Interferenz“ führen, wenn Wellenberg auf Wellental trifft – die beiden Wellen löschen sich aus.

Solche Interferenzfarben können auch bei Schmetterlings- oder Insektenflügeln entstehen, da diese recht regelmäßige Stufen haben, die eine Lichtwelle wird an der einen Stufe reflektiert, die andere Lichtwelle an der nächsten Stufe. Und wenn die Stufenhöhe in der Größenordnung der Lichtwellenlänge ist, dann kann Interferenz stattfinden.

Link: https://de.wikipedia.org/wiki/Dünne_Schichten


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