Wie soll man sich ein Atom vorstellen? Als kleine Kugel, die nicht mehr teilbar ist? Das war zunächst die erste Idee. Dann wurde aber klar, dass es aus elektrisch negativ und positiv geladenen Teilchen besteht. Wie sind sie in dieser „Kugel“ verteilt? Gleichmäßig? Nein. In Kern (Protonen, positiv) und Hülle (Elektronen, negativ). Dann kamen noch die Neutronen (elektrisch neutral) im Kern dazu. Zwischen Kern und Hülle: „Nichts als der leere Raum“. Nächster Schritt: Wenn die Elektronen auf Bahnen um den Kern kreisen, müssten sie eigentlich Energie verlieren – weil sie auf einer Kreisbahn immer beschleunigt werden – nämlich zum Mittelpunkt hin. Nur bestimmte Bahnen sind erlaubt, so war die weitere Erkenntnis – dann verlieren sie keine Energie. Bahnwechseln? Ein Quantensprung. Zu guter Letzt – da sind wir jetzt – kam noch dazu, dass man Bahnen eigentlich nicht angeben kann, weil man Ort und Impuls (Geschwindigkeit) man gleichzeitig genau kennen müsste. Verboten, sagt die Quantenphysik, die Heisenberg’sche Unschärfelrelation. Daher zeichnet man lieber „Wolken“, Orbitale. Man kann nur noch Wahrscheinlichkeiten angeben, mit denen sich die Elektronen darin aufhalten. Übrigens: auch Protonen und Neutronen bestehen noch aus kleineren Teilchen, den Quarks.

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