Kategorie: Basics

  • Oersted (magnetische Wirkung von Strömen)

    Magnetische Kräfte haben nichts mit elektrischen Kräften zu tun. Vorderhand. Zunächst. Magnetische Kräfte wirken zwischen Magneten, und elektrische Kräfte zwischen Teilchen mit der Eigenschaft „Ladung“. Oersted fand in seinem Labor aber heraus, dass es eine Verbindung zwischen den beiden Welten gibt. Nur mit dieser Verbindung ist es möglich, Generatoren und Motoren zu bauen, und in der Folge auch elektromagnetische Wellen in Sendern und Empfängern zu senden und empfangen.

    Schritt 1: Wenn ein Elektron ruhig im Kabel sitzt, weil der Stromkreis unterbrochen ist wird sich ein Magnet – vielleicht eine Kompassnadel – völlig unbeeindruckt vom Elektron zeigen. Die magnetische Nadel zeigt zum Nordpol, dorthin, wo das Erdmagnetfeld zeigt. Wird der Stromkreis aber geschlossen, beginnt sich das Elektron zu bewegen. Und ein bewegtes Elektron „benimmt“ sich wie ein kleiner Magnet. Man sagt, es erzeugt ein Magnetfeld, das eben die Kompassnadel spüren kann, sie beginnt sich in eine bestimmte Position zum Kabel hinzudrehen. Wird der Stromkreis wieder unterbrochen, ist das künstliche Magnetfeld wieder weg, und die Kompassnadel zeigt nach Norden.

    Das war der Versuch von Oersted.

    Es gibt dann in der Folge noch zwei weitere Experimente, die spannend sind: Bringt man nämlich einen Magneten mit, und lässt Elektronen in einem Kabel fließen, das in dessen Magnetfeld liegt, so entsteht eine Kraft. Das Kabel fliegt einem um die Ohren. Es ist die Lorenzkraft die entsteht. Strom plus Magnetfeld ergibt eine Kraft. Aus elektrischer Energie wird mechanische Energie. Das Motorprinzip.

    Und das zweite: aus mechanischer Energie kann elektrische Energie werden. Eine Leiterschleife wird in einem Magnetfeld gedreht. Durch die Drehung werden die Elektronen in eine bestimmte Richtung im Kabel gedrängt, man sagt, es werde eine „Spannung induziert“. Das Generatorprinzip. Aus Drehung in einem Magnetfeld entsteht Spannung.

    Link: https://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Christian_Ørsted

  • Michelson-Morley (Äther)

    Die Frage war: Was trägt die Lichtstrahlen. So wie Wasser Wasserwellen transportiert müsste ein „Äther“ die Lichtwellen transportieren. Da aber im Universum Vakuum ist – „Nichts“ – und das Licht trotzdem durchgeht, müsste also der Äther das Universum erfüllen, extrem dünn sein, durchsichtig extrem, aber gleichzeitig sehr „zäh“, so wie Stahl, denn je dichter, zäher das Material, desto schneller die Wellen, die durchgehen. Und Licht ist ziemlich schnell.

    Michels und Morley machten sich also auf die Suche nach dem Äther mit einer Idee. Die Erde kreist um die Sonne, da müsste doch so etwas wie ein Ätherwind entgegenkommen. Sie bauten einen drehbaren Tisch und ließen Licht einmal gegen diesen Ätherwind laufen, und wieder retour, und einmal senkrecht dazu und wieder retour. Wenn es Unterschiede in den Laufzeiten gibt, dann könnten sie damit zeigen, dass der Äther existiert.

    Nun: es gab keinen Unterschied. Und somit fanden Michelson-Morley heraus: es gibt keinen Äther. Es gibt somit kein absolut ruhendes Bezugssystems as das Universum erfüllt, und somit können alle Geschwindigkeiten nur „relativ“ zueinander angegeben werden. Die Relativitätstheorie entstand.

    Link: https://de.wikipedia.org/wiki/Michelson-Morley-Experiment

  • Rutherfordscher Streuversuch (Atommodelle)

    Wenn Sie wissen möchten, was in Ihrem Kuchen drin ist, welche Möglichkeiten haben Sie?

    1. Zerkrümeln. Sie brauchen dazu eine Hand in der Größenordnung des Kuchens. Nachteil: Sie wissen danach nicht, wie die Einzelteile angeordnet waren.
    2. Zerschneiden. Sie brauchen dazu ein Messer von der Größenordnung des Kuchens.
    3. Etwas draufschießen. Sie brauche dazu kleine Geschoße. Je nachdem, ob sie ihre Flugbahn auf dem Weg durch den Kuchen ändern, sind sie auf etwas Festes gestoßen oder nicht.

    Der dritte Punkt war die Strategie Ernest Rutherfords, 1911. Zu diesem Zeitpunkt wusste man schon, dass es positive und negative Ladungen im Atom gibt, man glaubte aber, ein Atom wäre wie ein Kuchen, also vollständig ausgefüllt.

    Rutherford fand heraus, dass das Atom aus einem positiv geladenen Kern (Protonen, Neutronen kannte man noch nicht) besteht, der sehr klein und massereich ist, dann kommt ziemlich viel „Nichts“, und dann die Hülle mit den Elektronen, deren Masse nur 1/2000 der eines Protons ist.

    Das Experiment funktionierte mit Heliumkernen (positiv geladen, keine Elektronen), die auf eine sehr dünne Goldfolie geballert wurden. Die meisten dieser Kerne flogen ziemlich geradlinig durch das die dünne Goldfolie (die Goldatome), wurden vielleicht etwas abgelenkt, und selten wurde ein Heliumkern arg zurückreflektiert, so als ob es auf ein großes Hindernis geprallt wäre. Ja, das war ein Treffer mit einem Atomkern.

    Die Neutronen wurden übrigens erst 1932 entdeckt.

    Details zum Weiterlesen:

    https://de.serlo.org/physik/atom–kernphysik/atommodelle/rutherfordscher-streuversuch

  • Millikan-Versuch

    Dieses Experiment ist ein großartiges Beispiel, wie man durch Geschick und Überlegung die Natur so am Bauch kitzeln kann, dass sie feine Details von sich erzählt. Millikan hat für dieses Experiment de Nobelpreis erhalten, den es wirklich nicht für Alles gibt.

    Konkret geht es um die Frage, wie groß die kleinste elektrische Ladung ist. Dass es eine kleinste gibt, war damals, 1917, schon bekannt, und die kleinste Ladung trägt das Elektron. Die Elementarladung. Negativ. Die Überlegung war, dass man auf kleine Tröpfchen von Öl Vielfache dieser Elementarladung packen kann, und wenn man misst, wie viel Ladung dann da oben sitzt, sieht man, dass sich die unterschiedlichen Mengen um genau die Stufen von Elementarladungen unterscheiden.

    Im Prinzip: Alle Preise auf Packungen im Supermarkt. Sie unterscheiden sich durch die „Elementargeldladung“, nämlich Cent.

    Und jetzt kommt die schlaue Überlegung. Wir haben es mit elektrischer Wechselwirkung zu tun, wenn Ladungen sich anziehen (+ und -) oder sich abstoßen (++ oder – -). Elektrischen Kräften. Was aber jede Masse zusätzlich mitbringt, ist ihre Empfänglichkeit für die Schwerkraft.

    Ich lasse also feine Tröpfchen, die elektrisch geladen sind, durch die Schwerkraft nach unten sinken, und wenn ich oben jetzt eine positiv geladene Platte habe, deren Ladung ich fein regulieren kann, entsteht eine Gegenkraft, die das Tröpfchen schweben lässt. Zuviel Spannung, und es steigt nach oben, zuwenig, und es sinkt.

    Im Detail spielt noch Auftrieb und Reibung in Luft eine Rolle, und der Versuch wird zweistufig durchgeführt, erst Schwebenlassen, dann die Geschwindigkeit beim Absinken messen, um die Größe der Kügelchen zu ermitteln. Aber im Wesentlichen kan man die Rechnungen gut nachvollziehen, wenn sie einem jemand schön erklärt.

    Text: Lothar Bodingbauer

    Link: https://de.wikipedia.org/wiki/Millikan-Versuch

  • Galileo Galilei (schiefe Ebene, Pendel, Fallbewegung)

    Wir müssen zwei Ebenen betrachten, wenn wir die experimentelle Arbeit Galileo Galileis würdigen möchten.

    Einerseits die inhaltliche Ebene: Er hat sich mit der Frage beschäftigt, ob schwere Dinge schneller fallen, als leichte. Bei einer Feder und einem Stein wäre das eindeutig zu sehen. Es ist aber nicht die Masse, die den Unterschied ergibt, sondern der Luftwiderstand. Das Experiment der beiden fallenden Gegenständen würde am Mond – ohne Luft – eben ganz anders verlaufen, Feder und Stein kommen gleichzeitig am Boden an.

    Wie soll man das aber auf der Erde zeigen? Das ist die zweite Ebene – die Kunst, oder vielmehr schon, der Wille, sich die Luft wegzuexperimentieren oder eben wegzudenken. Das war eine zu dieser Zeit sehr unübliche Denkweise, denn wozu würde man das machen? Galileo Galilei steht also am Beginn der modernen Naturwissenschaft.

    Galileo Galilei ließ zwei gleich große, aber unterschiedlich schwere Gegenstände vom Turm von Pisa fallen – das ist die Geschichte, ob es wirklich so war, kann man bezweifeln. Eher ließ er sie eine schiefe Ebene hinunterrollen. Da man nicht sehen kann, was schneller rollt, befestigte er kleine Glöckchen, die beim Vorbeilaufen der Kugel ein „Klein“ hören lassen – er stammt aus einer Musikerfamilie. Hat man zwei schiefe Ebenen mit zwei verschieden schweren Kugeln, hört man gleichzeitig die beiden „Klings“. Die Schiefe Ebene immer steiler gestellt führt dann zum Freien Fall.

    Das Fallgesetz wurde entwickelt: „Alle Körper fallen gleich schnell.“ Luftwiderstand ausgenommen. Also besser: „Alle Körper fallen im Vakuum gleich schnell“.

    Beim Pendel sieht man das auch. Befestigt man gleich große, aber unterschiedliche Massen an einer Schnur und lässt sie hin und her pendeln, dauert einmal hin- und her in beiden Fällen gleich lang.

    Darüber hinaus beschäftigte sich Galileo Galilei mit den Jupitermonden, die er mit einem Fernrohr beobachtete. Fernrohre waren damals keine Methode des Wissenserwerbs, weil sie noch unbekannt waren, und so dauerte es eine Weile, bis die Menschen das in ihr Weltbild einbauen konnten, was sie durch ihre Fernrohre sahen.

    Link: https://de.wikipedia.org/wiki/Galileo_Galilei

  • Kosmische Hintergrundstrahlung und Rotverschiebung der Galaxien

    Kosmische Hintergrundstrahlung und Rotverschiebung der Galaxien

    Welche Hinweise gibt es, dass das Universum expandiert?

    Beginnen wir mit der zweiten Frage. Die Galaxien, die Sterne, die wir im Universum beobachten zu können, sind ein bisschen zu „rot“, wie sie sein sollten. Wir nennen das „Rotverschiebung“. Das kann man gut erklären. Alle leuchtenden Objekte, die sich von uns wegbewegen, haben diese Rotverschiebung. Genau so, wie ein hörbares Objekt, ein Krankenwagen, tiefere Töne hat, wenn er sich von uns wegbewegt. Niedrigere Frequenzen – röter. Beim Klang – tiefer.

    Ein weiterer Hinweis auf die Expansion ist das kosmische Hintergrundrauschen. Das „Echo des Urknalls“ wird gesagt, ist hier zu beobachten. Tatsächlich zu messen, und nicht anders zu erklären.

    Links: https://de.wikipedia.org/wiki/Hintergrundstrahlung und https://de.wikipedia.org/wiki/Rotverschiebung

  • Urknall (Standardmodell)

    Urknall (Standardmodell)

    Das Universum ist vor etwa 13,8 Milliarden Jahren entstanden. Im Urknall. Seither dehnt es sich aus, es expandiert.

    Es wird immer gesagt, dass das Universum zum Zeitpunkt des Urknalls in einem Punkt war. Aber so klar ist das nicht. Es kann einfach keine Aussage für diesen Zeitpunkt Null gemacht werden. Was man sehr wohl sagen kann, ist, dass das Universum nach einigen hundertausend Jahren „durchsichtig“ geworden ist. Licht konnte sich ausbreiten.

    Anfangs glaubte man, das Universum wäre ein fester statischer Raum. Jetzt weiß man, dass dieser Raum expandiert. Derzeit ist fraglich, ob diese Expansion anhält, zunimmt, oder abnimmt.

    Im Urknall ist also Raum und Zeit entstanden. Drei Dimensionen plus eine. Wir gehen davon aus, dass das Universum weiter expandiert, es gibt aber auch Möglichkeiten, dass diese Expansion stoppt, das Universum dann wieder zusammenfällt (Big Crunch), und alles wieder neu beginnt. Wer weiß.

    Im Standardmotdell des Universums ist auch Dunkle Energie und Dunkle Materie dabei. Man kann sie nicht beobachten, es muss sie aber geben, damit die Beobachtungen mit den Simulationen am Computer übereinstimmen.

    Link: https://de.wikipedia.org/wiki/Urknall

  • Exoplaneten und extraterrestrisches Leben

    Exoplaneten und extraterrestrisches Leben

    Konnte Leben entstehen, oder musst Leben entstehen? Wenn die Bedinungen passen, warum nicht. Wir brauchen Material (Atome, Moleküle) in passender Menge und Art, wir brauchen Temperatur – nicht zu heiß und nicht zu kalt. Und vermutlich auch Wasser. Das wär’s dann auch schon.

    Auf der Erde haben wir das perfekt. Leben ist auf der Erde auch wirklich entstanden. Es ist vor allem auch der passende Abstand des Planeten Erde zur Sonne, der für ideale Temperaturen sorgt. Es gibt Wasser im Überfluss, und die Atmosphäre sorgt auch für einen natürlichen Treibhauseffekt, der die Temperaturen noch ein bisschen idealer macht, etwas höher, als ohne. 

    Wenn der menschgemachte Treibhauseffekt durch die Decke geht, ist das aber nicht so gut.

    Nun können wir natürlich mal rundherum schauen, ob es sonst noch wo Leben gibt im Weltall. Im Sonnensystem vermutlich nicht, davon hätten wir schon erfahren. Außerhalb des Sonnensystems? Das ist halt alles sehr weit weg. Der nächste Fixtern ist Alph Centauri, 4,5 Lichtjahr entfernt. Ja, und wenn wir dort Planeten suchen, dann sind sie halt schwer zu sehen.

    Dennoch ist die Suche nach den sogenannten Exoplaneten, den Planeten außerhalb unseres Sonnensystems erfolgreich. Da gibt es ein paar messtechnische Tricks. Zum Beispiel kann man die Helligkeit messen, wenn so ein Planet vor dem Stern vorbeifliegt, dann dunkelt er die helle Scheibe des Sterns etwas ab, das können wir auf der Erde hier messen. Wenn das regelmäßig erfolgt, kann es eigentlich nur ein Planet sein. Man kann sogar feststellen, ob dieser Planet eine Atmosphäre hat, wenn wir das Licht analysieren (Spektralanalyse), das von dort zu uns kommt. Die Atmosphäre des fremden Planeten filtert ein bisschen was aus dem Licht heraus, und das kann man entdecken – da fehlt was.

    Es gibt auch eine Formel, mit der man die Wahrscheinlichkeit berechnen kann, ob es irgendwo im Universum fremdes Leben gibt. Die Wahrscheinlichkeit ist recht hoch. Aber es bleibt derzeit immer die Frage: warum wurden wir selbst noch nicht kontaktiert?

    Und was würden Sie tun, wenn Sie am Handy einen Anruf hätten, von einer ganz komischen Nummer. Alpha Centauria Umgebung. Würden Sie abheben? Es gibt ein Argument, warum sie das tun können, und es nicht „gefährlich“ wäre. Denn mit der Technologie, die es ermöglicht, solche Funksignale auf die Reise zu schicken, könnten Außerirdische auch Atombomben konstruieren. Und wenn sie etwas aggresiver wären als wir Menschen, hätten sie sich dann schon selbst ausgelöscht. Sie müssten daher entweder gleich, oder sogar weniger aggressiv sein, als wir Menschen. Klingt logisch, oder?

    Link: https://de.wikipedia.org/wiki/Exoplanet und https://de.wikipedia.org/wiki/Außerirdisches_Leben

  • Kosmische Strahlung und ihre Wechselwirkung mit der Erdatmosphäre

    Kosmische Strahlung und ihre Wechselwirkung mit der Erdatmosphäre

    Strahlung ist Energie, die von anderswo zu uns herankommt. Das kann einerseits in Teilchenform sein – ein drastisches Beispiel wäre das Nießen einer Person in Ihrer Umgebung. Oder es kann in elektromagnetischer Form sein – jemand hat ein Mobiltelefon in Ihrer Nähe, ein Röntgengerät, oder auch ionisierende Gammastrahlung, was wir wirklich ungern neben uns haben.

    Im Weltraum ist das alles auch. Teilchen kommen von der Sonne zu uns. Elektronen, Protonen, die schnell und energiereich sind. Elektromagnetische Wellen in Form von Licht, Röntgenstrahlung. Und auch aus dem „Ausland“ im Weltraum kommt noch Strahlung, Klar, sonst würden wir ja nichts sehen von den anderen Sternen und Galaxien, oder nichts mit den Radioteleksopen aufnehmen können.

    Die Strahlung aus dem Weltraum ist üblicherweise energiereich und könnte uns durchaus schaden, wenn es zu viel wäre. Wir haben auf der Erde das große Glück – oder einfach nur anders formuliert, eine gute Möglichkeit zu leben – weil die Erdatmosphäre die Strahlung aufnimmt. Manchmal beginnt sie dabei zu leuchten, das ist das Nordlicht (oder Polarlicht, weil es das auch auf der Südhalbkugel der Erde gibt). Es ist dabei das Magnetfeld der Erde, das eine Rolle spielt, warum es nur in den Gegenden um die Pole herum leuchtet. Nur dort dringen die Linien der Magnetfelder durch die Atmosphäre, und die geladen Teilchen, die vom Magnetfeld eingefangen werden, spiralisieren um diese (gedachten) Linien herum und werden zu den Polen transportiert. Je nach Ladung – plus oder minus – kommt man am Südpol oder am Nordpol an.

    Weltraumstrahlung ist auch bei Flugzeugflügen zu beachten. Besonders im hohen Norden oder Süden – an den Polen. Das Bordpersonal sollte nicht zu stark dieser Strahlung ausgesetzt sein.

    Link: https://de.wikipedia.org/wiki/Kosmische_Strahlung

  • Sternentwicklung

    Sternentwicklung

    Sterne sind ein bisschen wie Lebewesen. Sie sind nicht einfach da – und immer schon gewesen – sondern sie sind entstanden. Als Kinder geboren, ein bisschen stürmisch in der Pubertät, ein konstantes gleichmäßiges Leben, und dann eine Phase des Alterns und des Erlöschen.

    Es beginnt wie bei Ihnen unterm Bett. Die Staubmäuse. Das sind jene Staubknäuel, die durch geheimnisvolle Kräfte zusammenfinden. Auch bei den Sternen gibt es Nebel, und Staub, vielleicht auch aus den Überresten anderer Sterne, und diese Materie kann sich wegen der Schwerkraft zusammenziehen. Sie wird zu einer Kugel. Wenn genug zusammengekommen ist, steigt durch die Schwerkraft der Druck darin, und es kann dann passieren, dass die Kernfusion beginnt. Leichte Atomkerne werden zu schweren verschmolzen. Auch unsere Sonne erzeugt ihre Sonnenstrahlen durch das Fusionieren: Von Wasserstoff zu Helium. Diese Fusion „zündet“. Sie beginnt.

    Es beginnt dann auch das gleichmäßige „brennen“, bis Wasserstoff zu neige geht. Und jetzt kommt es darauf an, wie schwer der Stern ist. Da gibt es verschiedene Möglichkeiten. Er kann unter Umständen auch explodieren – in einer Supernova – wo sehr rasch sehr viel Energie frei wird, die dann auch weithin im Universum zu sehen ist. Reste von Sterne können dann abkühlen, vielleicht noch etwas leuchten. Wir sprechen von roten Riesen, weißen Zwergen, Neutronensternen, und so weiter. Das kommt dann wirklich darauf an, was genau passiert.

    Link: https://de.wikipedia.org/wiki/Stern#Sternentwicklung