Bildgebende Verfahren (Röntgen, CT, Nuklearmagnetresonanz, PET, Ultraschall)

Wir möchten in den menschlichen Körper hineinschauen – ohne ihn zu „öffnen“. Das ist gar nicht so leicht. Man kann es aber sogar selbst mit der Sonne sehen, wenn sie etwa durch die Ohrmuschel leuchtet. In der Medizin werden folgende Verfahren verwendet:

  1. Röntgen – Röntgenstrahlen (elektromagnetische Strahlen) „durchleuchten“ den Körper. An den dichteren Stellen (Knochen) werden sie teilweise absorbiert. Ein Bild der inneren Strukturen wird sichtbar. Wird das Ganze Schichtweise mit Computerunterstützung gemacht, wird „ein CT gemacht“ – eine Computertomographie.
  2. Ultraschall funktioniert mit Schallwellen, hochfrequent. Auch hier wird ein Bild sichtbar. Es kann auch Bewegung (von Blut) dargestellt werden, durch den Dopplereffekt (Wellen, deren Quelle sich zu mir herbewegen, werden hochfrequenter, Wellen, deren Quelle sich von mir wegbewegt verringern ihre Frequenz).
  3. Nuklearmagnetresonanz: Wasserstoff (Protonen) haben einen Spin, ein magnetisches Moment. In einem großen Magneten richten sich diese Spins parallel aus, werden zusätzlich Radiowellen eingestrahlt, dann drehen sie sich antiparallel. Nach einiger Zeit richtet sich der Spin wieder parallel aus, die zuvor erhaltene Energie wird abgestrahlt. Ein Bild entsteht.
  4. Positronen-Emissions-Tomographie (PET): Mit radioaktiven Substanzen kann der Stoffwechsel von Gewebe markiert und bildlich dargestellt werden.

Link: https://de.wikipedia.org/wiki/Bildgebendes_Verfahren_(Medizin)

Link: https://www.phyx.at/kernspintomograph/