Elektrisches Feld

Es gibt zwei elektrische Ladungen: Plus und Minus. Nehmen wir eine davon, sagen wir „Minus“. Es ist jene Ladung, die auf einem Elektron sitzt. Nehmen wir also ein Elektron und legen es vor uns hin. Dann nehmen wir ein zweites Elektron. Wir nennen dieses zweite „Testladung“, weil wir nun die Umgebung vom ersten Elektron testen. Andere sagen dazu auch Probeladung. Zwei Ladungen wirken aufeinander durch Abstoßung oder Anziehung. In diesem Fall werden wir mit der Testladung Abstoßung spüren, weil gleichnamige Ladungen sich abstoßen. Wir zeichnen nun an jedem Punkt der Umgebung der ersten Ladung ein, wie stark und in welche Richtung die Abstoßung der Testladung ist. Es entstehen viele Pfeile. Die Dichte der so entstehenden Feldlinien zeigt die Stärke des elektrischen Feldes an. Das nennen wir das „elektrische Feld.“ Es ist ein Vektorfeld, weil die Länge der Pfeile die Stärke der Abstoßung angibt, und die Richtung natürlich die Richtung. Das Ganze geht auch mit „Plus“, dann hätten wir eine Anziehung. Unterschiedliche Situationen lassen nun das elektrische Feld unterschiedlich aussehen. Wir unterscheiden die Felder einer Punktladung, zwischen zwei Kondensatorplatten, die aufgeladen sind, und so weiter.

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