Wir kennen zwei grundsätzlich verschiedene Bewegungen der Erde. Es ist sehr wichtig, sie gut auseinanderzuhalten.

  1. Die Drehung der Erde in 24 Stunden um sich selbst. Da die Sonne fix am Himmel ist, erscheint es, als ob sich die Sonne von Sonnenaufgang zu Sonnenuntergang bewegt. Die Erddrehung bestimmt also die Tageszeit. Tag und Nacht.
  2. Die Bewegung der Erde in einem Jahr um die Sonne. Dass wir dabei Jahreszeiten bemerken, liegt nicht daran, dass wir einmal näher an der Sonne sind, und dann wieder weiter weg, sondern dass die Erdachse ein wenig geneigt ist. So schaut die Erde bei ihrer täglichen Drehung im Sommer in Europa eher zur Sonne hin, in Australien eher von der Sonne weg. Ein halbes Jahr später schaut diese Erdachse immer noch in die gleiche Richtung, die Erde ist aber auf der anderen Seite der Sonne, sodass die untere Hälfte der Erde zur Sonne hinschaut. In Australien ist Sommer. In Europa Winter. Wir kriegen dieses Phänomen nur zustande, weil es die Drehimpulserhaltung gibt, die Erdachse bleibt beim Lauf der Erde um die Sonne fix ausgerichtet und schlabbert nicht drum. Es ist – ein Vergleich – ein bisschen so sich vorzustellen wie bei einem Brathähnchen. Man kann den Spie ein wenig zum Feuer hinneigen, dann wird der obere Teil des Hähnchens eher gebräunt, der untere Teil eher nicht so.

Link: Tageszeit (Wikipedia)Jahreszeit (Wikipedia)


Details dazu, die du in Büchern oder im Internet findest, wirst du jetzt leichter verstehen. Bitte beachte, dass der Inhalt dieser Seite dir eine Orientierung gibt, die Sache besser zu verstehen. Es ist aber möglicherweise nicht unbedingt genau das, was ein Prüfer darüber hören möchte. Mach' dir ein eigenes Bild!