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  • Molekülmodelle mit Sauren Drops

    Molekülmodelle mit Sauren Drops

    Saure Drops und Zahnstocher eignen sich ganz hervorragend, Modelle von Molekülen herzustellen. Ob zwei- oder dreidimensional, beides ist möglich. Auch Projektionen sind darstellbar, und mit zwei Zahnstochern als Doppelbindungen können in der Folge auch Polymerisationsreaktionen dargestellt werden. Nach der Arbeit: essen.

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  • Was alles schiefgehen kann

    Wer ein Inhaltsverzeichnis braucht, welche Inhalte er im ersten Teil eines Physikkurses lernen sollte, schaut sich am besten das folgende Video an. Es zeigt sehr viele Sachen, die passieren, wenn man gewisse Dinge dieses „naturwissenschaftlichen Inhaltsverzeichnisses“ nicht kennt, und sonst auch gehörig Pech hat.


    Beitragsbild: Photo by Kirk Morales on Unsplash

  • Aufmerksamkeit

    Aufmerksamkeit

    Wer wissenschaftlich arbeitet, wird sich auf eine ganz bestimmte Fragestellung konzentrieren. Warum das so ist, zeigt dieser Film zum Thema „Aufmerksamkeit“.


    Beitragsfoto: Photo by Banter Snaps on Unsplash

  • Kugelpackungen

    Kugelpackungen

    Kugeln sind für sich schon interessant. Mehrere von ihnen aber zu stapeln ist gar keine so einfache Aufgabe. Zunächst rollen sie einmal davon, wenn man es versucht. Hindert man sie daran, gibt es nicht nur eine Möglichkeit, sie zu stapeln. Darüber hinaus sind auch verschiedene Arten von Pyramiden möglich – und spannend – nicht nur für Orangenhändler.

    1000 Kugeln auf einem Haufen kann man kaufen, in Wien zum Beispiel bei Kugel Pompel. Kosten: ca. 35 Euro, eine 5 cm Stahlkugel ca. 15 Euro. Kann man sie stapeln? Es ergeben sich interessante Ideen und Erfolge. Die Rollreibung wird ganz nebenbei gelernt. Größere schauen sich das Konzept der dichtesten Kugelpackung näher an.

    Link: http://www.3doro.de/e-kp.htm

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  • Tee kühlen

    Tee kühlen

    Wie lange dauert es, bis eine Tasse Tee von 95°C auf trinkfertige 50°C abgekühlt ist? Hier sind die Ergebnisse einiger Experimente:

    • Nichts tun: 17 min
    • Teelöffel hineinstellen 17 min
    • 2 Löffel Zucker hineingeben 17 min
    • Mit Teelöffel ständig rühren 16 ½ min
    • Einen Schuss kalte Milch hineingeben 16 min
    • Beschwören (gut zureden) 14 min
    • Blasen und mit Löffel rühren 11 min
    • 3 Eiswürfel hineingeben 9 min
    • Föhnen (kalt, Stufe 1) 4 ½ min
    • Föhnen (kalt, Stufe 2) 3 ¼ min

    Bei der Erklärung der einzelnen Kühlarten sollten wir mit dem 1. Hauptsatz der Wärmelehre beginnen. „Wärme fließt von selbst von einer heißen in eine kalte Umgebung“. Das ist zwar nicht ganz der genaue Wortlaut, aber im Prinzip wissen wir, was gemeint ist. Irgendwo ist warmer Tee. Das Zimmer ist kühler. Wärme fließt vom Tee in die Umgebung.

    Wir sehen uns einfach mal an, während wir auf die nächste kühle Tasse Tee warten, wie Wärme an die Umgebung abgegeben werden kann. Dazu stellt die Natur drei Arten zur Verfügung.

    Möglichkeit 1: Wärmeleitung

    Das heiße System steht in direktem Kontakt mit dem kühlen System. Du stehst am heißen Strand. Der Topf steht am heißen Herd. Die heiße Teetasse steht am Tisch. Ihre Wände berührt die Luft. Durch den direkten Kontakt können die bewegten Moleküle ihre Energie durch Stöße an die weniger heißen Moleküle übertragen. Das funktioniert unterschiedlich gut. Bei einer festen Tischplatte sehr gut. Bei Luft nicht gut. Sie isoliert ziemlich. Auch ein Pullover verhindert den schnellen Austausch der Energie, weil sich zwischen den Maschen viel Luft verfängt. Also: wer verhindern will, dass Tee kühlt, packt ihn ein. Wer es fördern möchte, schaut, dass er viel Kontakt mit kühleren Umgebungen hat.

    Möglichkeit 2: Wärmetransport

    Hier wird wirklich heißes Zeugs vom heißen System weggebracht. Mit dem Lastwagen. Mit heißer aufsteigender Luft. Oder eben auch die heißen Moleküle des Tees direkt durch Verdampfung in die Umgebung. Eine Kühlung auf diese Art funktioniert sehr gut, weil ja immer die energiereichsten Moleküle genug Energie haben, sich loszureißen. Was bleibt, ist kühler. Allerdings: was bleibt. Wenn Moleküle verloren gehen, gibt’s weniger Tee.

    Möglichkeit 3: Wärmestrahlung

    Das ist das, was die Schlange im Dunkeln sieht. Für sie leuchtet die heiße Teetasse wie Sau. Wärmestrahlung ist elektromagnetische Strahlung, genau so wie Licht oder Radiowellen, aber nur im Infrarotbereich, also etwas energieärmer wie das noch sichtbare Rot. Wer verhindern möchte, dass Tee kühlt, verhindert diese Strahlung, wer es fördern möchte, der nimmt zum Beispiel eine schwarze Tasse, die viel Strahlung (der Sonne) aufnimmt, aber im Gegenzug auch viel Strahlung (des Tees) abgibt.

    So. Jetzt ist es aber an euch. Ihr könnt jetzt sicher die obigen Teekühlmöglichkeiten super erklären, und vor allem auch erklären, warum es hilft, den Tee zu beschwören.

  • Georg Christoph Lichtenberg und die Furchtableiter

    Georg Christoph Lichtenberg und die Furchtableiter

    Ein physikalischer Versuch der knallt ist allemal mehr wert als ein stiller. Man kann also den Himmel nicht genug bitten, dass wenn er einen etwas erfinden lassen will, es etwas sein möge das knallt; es schallt in die Ewigkeit.

    (1742-1799) begründete als Schriftsteller den deutschsprachigen Aphorismus. Außerdem war er erster deutscher Professor für Experimentalphysik und befasste sich mit naturwissenschaftlichen Themen auf breiter Ebene, unter anderem mit der Geodäsie, Meteorologie, Astronomie und Chemie.

    In der Elektrizitätslehre führte er die Begriffe „positive“ und „negative“ Elektrizität ein. Er brachte als erster den von Benjamin Franklin in Amerika erfundenen Blitzableiter nach Deutschland, indem er seine Gartenhäuser mit solchen „Furchtableitern“ versah.

    Über viele Jahre hat Lichtenberg in Schreibheften, den Sudelbüchern, in aphoristischer Form unzählige Gedankensplitter notiert, die postum veröffentlicht wurden.

    Link zum Buch bei xxxremovedxxx: Sudelbücher I. Sudelbücher II. Materialhefte und Tagebücher. Register zu den Sudelbüchern: Dreibändige Gesamtausgabe im Schmuckschuber


    Foto: By H. Schwenterle (http://ihm.nlm.nih.gov/images/B17499) [Public domain], via Wikimedia Commons

  • Physiker als Politiker

    Angela Merkel (Deutsche Bundeskanzlerin)

    Andreij Sacharov (Sowjetischer Dissident)

    Ernst Ulrich von Weizsäcker (SPD)

    Benjamin Franklin (Unabhängigkeitserklärung USA)

    Otto von Guericke (Deutscher Politiker und Physiker, Magdeburger Halbkugeln)

    Gennadi Sjuganow (Vorsitzender der Kommunistischen Partei der Russischen Förderation)

    Javier Solana (Generalsekretär des Rates der Europäischen Union)

    Oskar Lafontaine (Deutscher Finanzminister)

    Jimmy Carter (Amerikanischer Präsident)

    Klaus Johannis (Bürgermeister in Hermannstadt, Rumänien)

  • Letzte Sätze aus Einleitungen von Physikbüchern

    Ich wünschte, es gäbe mehr Bücher dieser Art!
    (Kranzer: So interessant ist Physik)

    Etwaige Beschwerden über die noch verbliebenen Mängel des Buches sind natürlich an mich zu richten.
    (Gribbin 1987: Auf der Suche nach Schrödingers Katze)

    Was der eine Dummkopf begreifen kann, kann der andere auch.
    (Feynman 1988, QED)

    So möge diese Auflage weiter ihren Hauptzweck erfüllen, der Jugend die Schönheit, aber auch Unerbittlichkeit der Naturgesetze in ihrer prägnanten mathematischen Formulierung vor Augen zu führen, die allerdings nicht gelernt, sondern erarbeitet werden müssen.
    (Joos 1956, Lehrbuch der Theoretischen Physik)

    Einzelheiten kann man sich später immer noch genau ansehen.
    (Hoffmann 1997, Einsteins Ideen)

    Wir sind besonders der Ford-Stiftung zu Danke verpflichtet, ohne deren finanzielle Hilfe dieses Programm niemals hätte ausgeführt werden können.
    (Feynman 1963, Vorlesungen über Physik)

    Endlich – aber nicht desto weniger – danken wir unseren Frauen, die uns so geduldig zur Seite standen.
    (Alonso/Finn 1988: Quantenphysik)

    So wurde der Abschnitt über den Schuss im luftleeren Raum verkürzt, der Bombenabwurf vom Flugzeug einer kurzen Betrachtung unterzogen, der Abschnitt über den Luftwiderstand und die Wahrscheinlichkeit des Treffens umgearbeitet, die veraltete Schusstafel der Feldhaubitze 98.09 durch einen Auszug aus der soeben im Verlag der Reichsdruckerei erschienenen Lehrschusstafel ersetzt, die Eigenschaften der “Dicken Berta” und der Pariskanone, deren Leistungen im Weltkrieg besonders hervortraten, besprochen und auf die Fortschritte der ballistischen Messtechnik eingegangen.
    (Gey-Teichmann 1938: Einführung in die Lehre vom Schuss)

    Viel Glück!
    (Schulz 1993, Physik mit Bleistift)

  • Murphy’s Gesetz

    Die Geschichte eines berühmt gewordenen Gesetzes: Colonel John Stapp war 1955 kurzfristig einer Bremsbelastung von 40g ausgesetzt. Er hing mit dem 40-fachen seines Körpergewichts in den Gurten seines Raketenschlittens, der von 1017 km/h auf 0 in 1,4 Sekunden gebremst wurde. Bis auf eine vorübergehende Einbuße des Sehvermögens passierte ihm nichts. Stapp wurde 89 Jahre. Versuche dieser Art wurden zur Verbesserung von Pilotensitzen durchgeführt, sie machten John Stapp berühmt. Er war es auch, der die Sache mit „Murphys-Law“ in Umlauf brachte. Einer der Ingenieure, Edward Murphy, montierte eine Messsonde an einem Raketenschlitten falsch. Stapp nannte es böse das „Gesetz von Murphy“: „Wenn etwas schief gehen kann, dann geht es schief.“

    Double-check. Stimmt das? Kontrollieren Sie bitte die Zahlenwerte.

    Was man dazu braucht: Geschwindigkeit, Beschleunigung, speziell: ungleichförmige Bewegung, gleichförmige Beschleunigung, Umrechnung km/h in m/s, einfache Formeln, mathematisches Umformen. Nervenstärke: 3, Mut: 2, Macht: 4, Flexibilität: 3. Wissen: 2. Schlauheit: 3