Es ist wichtig zu wissen, dass Sonnenlicht aus einer Mischung aller Regenbogenfarben besteht. Diese Mischung erscheint dem Auge weiß. Isaac Newton ist es gelungen diese Mischung mit einem Prisma in seine einzelnen Farben zu zerlegen. Regentropfen können das auch – es entstehen die Regenbogenfarben, wenn die Sonne in einem passenden Winkel zum Regenbogen ist. Dass er ein Teil eines Kreises ist kann man nicht ganz leicht erklären, wir sagen mal kurz: „aus geometrischen Gründen ist das nicht anders möglich“.
Der Himmel ist blau, weil die Sonnenstrahlen die Atmosphäre durchqueren. Normalerweise – ohne Atmosphäre – würden wir nur genau an der Stelle einen hellen gleißenden Punkt (Fläche der Sonnenscheibe) sehen. Mit Atmosphäre wird das Licht gestreut, es kommt also auch von anderen Stellen des Himmels zu uns in unser Auge. Diese Streuung funktioniert mit blauem Licht am besten. Am Abend und am Morgen, wenn die Sonne nahe dem Horizont ist, ist der Weg der Lichtstrahlen zu uns sehr lange – durch die Atmosphäre wurde schon das ganze blaue Licht weggestreut, der Rest erscheint in seiner Mischung sehr gelb/oranger/rot.
Luftspiegelungen treten auf, wenn es unterschiedlich heiße Luftschichten gibt. Sie werden Fata Morgana genannt.
Ach ja, die Wolken sind weiß, wenn sie von der Sonne seitlich angeleuchtet werden, und schwarz/grau/dunkel, wenn die Sonne dahinter steht.
Links:
- Streuung: https://de.wikipedia.org/wiki/Streuung_(Physik)
- Fata Morgana: https://de.wikipedia.org/wiki/Fata_Morgana

