Wenn man viele schwingungsfähige Systeme kombiniert, entsteht eine Welle. Das klingt zunächst ein bisschen abstrakt, aber man denke nur an die La Ola Welle der Begeisterung im Fußballstadion. Einer springt auf, der nächste sieht es, springt auch auf, und so weiter und so fort. Es gibt eine Ausbreitungsgeschwindigkeit und eine Frequenz. Eine Wellenlänge. Eine La Ola Welle ist eine „Transversalwelle“, weil die Schwingungsrichtung der Beteiligten (auf/ab) senkrecht zur Ausbreitungsrichtung ist (links/rechts). Auch Wasserwellen sind Transversalwellen.
Ob es sinnvoll ist, auf eine Flaschenpost zu warten? Eigentlich tanzt sie nur auf einer Welle auf und ab – die schwingungsfähigen Gebilde, die Wasserteilchen verlassen ihren Ort nicht, nur die Energie der Welle wird transportiert, es sieht also so aus, als ob die Welle als Gesamtes auf uns zukommt. De facto aber bricht die Wasserwelle aber in Strandnähe, so dass es Effekte gibt, dass die Flasche doch zu uns ans Ufer kommt.
Schallwellen sind ähnlich: hier oszillieren die Teilchen aber nach links und nach rechts, also in Richtung der Ausbreitung. Solche Wellen werden Longitudinalwellen genannt.
Und es gibt viele weitere Beispiele für sogenannte mechanische Wellen.
Links:
- Welle: https://de.wikipedia.org/wiki/Welle
- Longitudinalwelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Longitudinalwelle
- Transversalwelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Transversalwelle
- Wasserwelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Wasserwelle

