Wir hängen eine Masse an eine Schnur und lassen die Masse hin- und herpendeln. Wir werden dabei entdecken, dass die Schwinungsdauer (einmal hin- und her) unabhängig ist von der Masse, aber abhängig ist von der Schnurlänge und der Schwerkraft. Das findet man bei genauem Experimentieren auch heraus. Man möchte das auch berechnen, und da gibt es noch leichte Unterschiede mit den Ergebnissen der Rechnung und dem Experiment. Der Ausweg: wie schon beim Fallgesetz (wir denken uns dort die Luft weg) idealisieren wir die Umstände beim Pendel: die Schnur hat keine Masse und keine Ausdehnung, die Masse ist punktförmig und hat auch keine Ausdehnung, und die Auslenkungen sind sehr klein, obwohl das Pendel sicher weiter schwingen könnte. Dann passt alles gut zusammen.

