„Das gerüttelte Maß“ ist etwas, womit sich eine Menge beschreiben lässt. Werden Kaffeebohnen in eine Dose gefüllt, kriegt man ein bisschen mehr rein, wenn man die Dose rüttelt, damit sich die Körner „zusammensetzen“. Um wie viele Prozent unterscheidet sich das „gerüttelte Maß“ vom „Normalmaß“ ohne Rütteln? Ist das bei Kaffe, Reis, Mehl, Kichererbsen, Hirse gleich? Eine Forschungsfrage.

Die folgenden Punkte würden den Rahmen einer Arbeit dazu bilden, die man zum allergrößten Teil selbst machen könnte.

  1. Beobachtung beschreiben. Kaffeebohnen umfüllen.
  2. Beziehung zu Bekanntem herstellen: „Das gerüttelte Maß“ ist bekannt und gibt es auch schon woanders.
  3. Frage formulieren: „Wie viel mehr Bohnen passen in die Dose, wenn man sie rüttelt“?
  4. Experiment durchführen.
  5. Antwort verfassen. „Wie viel mehr“ kann eine Differenz (in Bohnen) sein, oder ein Quotient (in Prozent). Das Ganze sollte auch anschaulich (qualitativ) dargestellt werden („ein bisschen mehr“, „etwa ein Zehntel mehr“).
  6. Was bedeutet die Antwort? Diskussion der Ergebnisse und mögliche Begründungen.
  7. Was könnte man nun mit diesem Wissen sonst noch fragen? (Andere Stoffe, Anwendungen, Theorie dahinter, wo geht das nicht)
  8. Mögliche Wiederholung von Punkt 4 mit anderen Stoffen, Bestätigung oder Widerlegung der bisherigen Erkenntnisse.
  9. Schluss: Schöne Erklärung der Beobachtung aus Punkt 1 mit nun begründeter Empfehlung es in Zukunft auch weiter bzw. nicht mehr so zu machen.
  10. Präsentation und Veröffentlichung. Pressemitteilung!